Aktuelles

10.02.2012

Tierhuus Insel Föhr startet Futteraktion für die Wildtiere

Besonders Watvögel und andere Wildtiere geraten bei diesen eisigen Temperaturen in Not. Zur Zeit erreichen uns viele verzweifelte Anrufe von zu recht besorgten Bürgern, da sie die verhungernden Tiere am Strand und auch im Landesinneren sehen und helfen möchten. Das Tierhuus Insel Föhr und das Robbenzentrum möchten alle Menschen aufrufen, Futterstellen einzurichten und uns bei unserer Aktion " Futter gegen den Kältetod" zu unterstützen, so Janine Bahr und André van Gemmert beide Tierhuus und Robbenzentrum Föhr. Bitte helfen Sie: Spendenkonto: Sparkasse Nordfriesland, Stichwort: “Futter“ Konto-Nr: 900 241 18 bei der Nord-Ostsee-Sparkasse (BLZ: 217 500 00).

Bitte helfen Sie uns unseren Aufruf weit zu verbreiten und auch in anderen Regionen die Menschen zum Helfen in iherer Region zu animieren!!!

DANKE!!!

08.02.2012

Eiszeit auch für Tiere

Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen, sollte man auch mal an die Tier denken, die wild draußen oder als Haustiere auf einer Weide leben.
Janine Bahr und André van Gemmert, beide vom Tierhuus-Insel Föhr e.V. und dem Robbenzentrum Föhr, möchten die Menschen dazu sensibilisieren, die Augen offen zu halten, wenn ein Tier draußen in Not gerät. Genauso wie Mitmenschen natürlich!
Unser Notfall- Handy ist 24 Stunden erreichbar, da weder Menschen noch Tiere nur während der Öffnungszeiten in Schwierigkeiten geraten. So André van Gemmert, der zur Zeit in Holland viele durch das Wetter in notgeratene Robben rettet.

Foto zeigt Ringelgansschwarm direkt am Robbenzentrum-Föhr

Da diese Tiere sich durch genügend Nahrung von innen Anwärmen ist regelmäßige und ausreichende Nahrung von grösster Bedeutung, um bei eisiger Kälte, dass Überleben zu sichern.
Wir haben auch schon viele Kälteopfer ins Tierhuus bekommen, so Tierärztin Janine Bahr. Entweder durch Kälte, Sturm und zu wenig Nahrung völlig geschwächte und unterkühlte Tiere oder auch Enten, Möwen oder Gänse, die regelrecht fest gefroren waren.
Klar ist dies alles Natur, doch warum nicht unsren „Gefiederten Freunden“ und anderen Kreaturen das Überleben sichern. Wenigstens den wenigen, die sich in unserer Nähe niedergelassen haben. Der ein oder andere Vertreter der Körner- und Insektenfresser und viele Watvögel sind ja auch schon in ihrer Zahl stark durch menschliche Einflüsse reduziert.
Eine kleine Anlauf-/Flugstation mit Futter und Wasser wird gerne angenommen.
Und mit Hängevorrichtungen an Baum und Strauch und Tagfütterung muss man auch keine Angst haben, die Ratten würden dies klauen.
Unsere Erfahrung und Beobachtungen haben gezeigt, dass die Vögel das Angebot schnell wegfressen und so bis zum Abend alles verputzt ist.....wenn nicht schon viel früher.
Und auch Wasser ist jetzt wichtig, da alles durch zufrieren Mangelware geworden ist.
Warmes Wasser, das zwar schnell abkühlt, aber eine Weile vor Zufrieren schützt, sollte in Schalen angeboten werden.

Daran sollte man auch unbedingt bei den Weidetieren denken. Bei diesen „Unternulltemperaturen“ friert das Wasser in den Wannen meist schon in wenigen Stunden zu. Denn Wasser sollte jedes Tier immer zur freien Verfügung haben. Und auch hier genügend Futter, um der Kälte trotzen zu können.

Die Tiere werden es uns danken!

18.10.2011

Freundschaftlicher Besuch von Robbenrettern aus Holland mit internationaler "Besetzung"
 
schon lange gab es Einladungen und Pläne, dass Kollegen von Janine Bahr und André van Gemmert aus der holl.Station Lenie´t Hart Pieterburen, die inzwischen zu guten Freunden geworden sind,die Insel Föhr, das Tierhuus und natürlich auch das Robbenzentrum samt Jody und allen anderen Tieren besuchen.
Und die Freude auf allen Seiten war gross. Nach einem leider viel zu kurzem Aufenthalt, vielen Besichtigungen und auch Mithilfe in der Tierhuusstation und beim Kindertag im Robbenzentrum ging es mit dem Versprechen des Wiederkommens auf zurück in die Niederlande. 
Dort erwartet die internationale Gruppe-siehe Photo- und all deren Mitarbeiter der "Zeehondencreche", darunter auch André van Gemmert neben Janine Bahr der 2te Geschäftsführer des Robbenzentrums Föhr, über 160 Lungenwurmpatienten-fast ausschliesslich Seehunde-.
Doch bevor es wieder auf die Fähre Richtung Festland losging, liess es sich die Gruppe nicht nehmen eine Fliese für die neuen Pools zu bemalne und zu unterschreiben...denn jede Fliese kommt den Tieren und ihrer Rehabilitation zu Gute!


Photo von li nach re
 
Micheal Bakker Paiva (Niederlande) mit Jody (Föhr;-), Guillermo Sànchez-Contreras (Spanien), Janine Bahr(Föhr) ,Alejandro Arràez Peralta (Spanien), Alb Moreno Gallego (Spanien), Peter.....(Ungarn), Anny Bremer(Föhr) André van Gemmert (Föhr/Niederlande) und Susanne Ermert (Föhr)

17.10.2011

Ölpest in Neuseeland:
 
Die Lage rund um den auf ein Riff aufgelaufenen Containerfrachter "Rena" in der neuseeländischen „Bay of Plenty“ spitzt sich zu. Das Auseinanderbrechen des Havaristen scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Bislang ist erst ein Teil des an Bord befindlichen Betriebsöls ins Meer gelangt. Mehr als 1000 weitere Tonnen Öl könnten sich in den nächsten Tagen noch ins Meer ergießen…
 
Über 4000 freiwillige Helfer haben sich bereits registrieren lassen, um bei den Aufräumarbeiten an der Küste zu helfen. Zudem sind Bergungsspezialisten damit beschäftigt, so viel Öl wie möglich abzupumpen. Dieses ist äußerst gefährlich, da sich der 236 Meter lange Frachter mit starker Schlagseite halb auf einem Riff befindet. Das Heck des Schiffes könnte jederzeit in die Tiefe sinken…
 
Neben den starken Verschmutzungen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 1300 verölte Seevögel tot an der Küste aufgefunden. 230 lebend geborgene Vögel, sowie 3 neuseeländische Seebären konnten in eine eigens errichtete temporäre Wildtier- Rettungsstation eingeliefert werden. Dort ist Platz für insgesamt 500 Tiere. Auch hat man damit begonnen, stark bedrohte Arten wie den Maoriregenpfeifer vor der drohenden Katastrophe in Sicherheit zu bringen. In speziellen Volieren sollen so viele Individuen wie möglich aufgenommen werden.    
 
„Eine ähnliche Ölpest wie derzeit in Neuseeland kann jederzeit auch hier auf unserer heimischen Nord- oder Ostsee passieren“, berichtet Sascha Regmann vom Bündnis zur Rettung verölter Seevögel „PRO Bird“. Besonders während der heftigen Herbststürme ist es im relativ flachen Wasser vor unseren Küsten möglich, dass Fracht- oder Tankschiffe in gefährliche Situationen geraten. Dies hat uns die Vergangenheit schon des Öfteren gelehrt. Bislang sind wir nur mit sehr viel Glück an einer ganz großen Katastrophe vorbeigeschrammt.“
 
PRO Bird setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die professionelle Rehabilitation verölt aufgefundener Seevögel ein fester Bestandteil der Gefahrenabwehr wird. Doch die behördlichen Mühlen mahlen sehr langsam in dieser Angelegenheit. Besonders in Schleswig-Holstein scheint man an einer konstruktiven Konzeption diesbezüglich nicht wirklich interessiert zu sein. Hier empfiehlt man in einer Leitlinie das Töten der betroffenen Tiere.
 
„Die Kosten der Pflege verölter Tiere in Schleswig-Holstein blieb bei vergangenen Einsätzen zum größten Teil bei den am Rettungseinsatz beteiligten Tierschutzorganisationen hängen. Wir fordern, dass endlich einmal Verantwortung von politischer Seite übernommen wird. Die Tötungen von verölten Vögeln wird man dem Bürger zukünftig nur schwer verkaufen können, da die Rehabilitationschancen sehr gut sind und man beispielsweise wie im Fall von Neuseeland sieht, dass es auch anders geht“, so Regmann.

Igelbabies13.09.2011

Igelbabies Lisa und Marie im Tierhuus angekommen
 
Mutterlos und voller Fliegeneier so wurden die beiden Igelbabies Lisa und Marie tagsüber auf einer Wiese gefunden.
Lisa war zudem noch sehr unterkühlt und deutlich untergewichtig, so Janine Bahr, nach der Eingangsuntersuchung in der Tierarztpraxis.
Doch mit viel Pflege und gutem Futter und viel Geduld und einigen Aufbaupräparaten zur Immununterstützung haben die beiden Igelwaisen eine gute Überlebenschance.



Tiergottesdienst 201110.08.2011

GOTTESdienst mit Tieren und buntes Treiben rund ums  Tierhuus
 
Zwei Tage lang feierte das Tierhuus-Insel Föhr e.V. seinen Tag der offenen Tür.
Tradionell begann die Veranstaltung auch dieses Jahr mit dem Tier-Gottesdienst. Im Pastoratsgarten von Pastor Jörg Weissbach kamen Mensch, Hund, Huhn ,Ziege und Ente zusammen, nachdem pünktlich zum Festauftakt nach langem Regen die Sonne vom Himmel  strahlte.
Pastor Jörg Weissbach  und Tierhuusleiterin Janine Bahr, begrüssten alle 2- und 4- Beinigen Gottesdienstbesucher, und führte in das Gottesdienst-Thema ein:
Haben Tiere eine Seele und Abschied nehmen vom geliebten Mitgeschöpf.
Nachdem Janine Bahr von  Beispielen des Abschiednehmens bei den  Schützlingen der Station , aber auch wie gerade aktuell von den eigenen langen Wegbegleitern aus der Praxis berichtete, beleuchtete Pastor Jörg Weissbach diese Thematik aus christlicher und kirchlicher Sicht und gab den Gottesdienstbesuchern  viele Zitate und Gedanken christlicher Grössen mit an die Hand.
Zum Schluss berichtete André van Gemmert, 2ter Tierhuus Vorsitzender und Wildtierpfleger noch von seinen Erfahrungen mit dem Thema Tod und Tiere und seiner ethischen Verpflichtung den Tieren auch in dieser Situation beizustehen.
Nach weiteren Liedern und gemeinsamen Gebeten spendete Pastor Weissbach allen Lebewesen den Segen und es ging anschliessend zum tiereischen Treiben weiter ins Tierhuus.
Tag der offenen TürEin Höhepunkt war auch dieses Jahr wiedermal die Tombola mit attraktiven Preisen für Groß und Klein, zumeist gesponsert von heimischen Geschäften.
Neben den Führungen durch die Station, dem Kinderquiz und Tierfigurenbemalen  war auch der Besuch der Tierhuus-Ranch ein beliebter Programmpunkt. Am zweiten Tag ging es mit dem tierischen Treiben weiter und kühler Temperaturen –aber glücklicherweise regenfrei- kamen noch viele  Besucher und wähernd die Grossen Kaffe und Kuchen genossen, nutzten die Kleinen die Möglichkeiten Kuchentiere zu bemalen und die Tierhuus Ranch mit dem Lieblingsschwein Bodo Schnitzel zu besuche.
Das gesamte Tierhuus Team , die Mitarbeiter und  besonders auch die ganzen ehrenamtlichen Helfer, ohne die solch ein Fest nicht möglich wäre, waren am Ende der zwei Tage sehr zufrieden und freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung, deren Erlös den Tieren des Tierhuuses  zugute kommt.



Scotty21.07.2011

Goodby kleiner Scotty!!
Anfang dieser Woche ist unser Tierhuus-Maskottchen Scotty nach plötzlicher Krankheit und tapferem Kampf leider gestorben.
Der kleine,spezielle und liebenswerte Kerl kam aus Südspanien und hat sich trotz seiner schlimmen Vergangenheit super gut auf der Nordseeinsel eingelebt. Als ständiger Begleiter von Janine war er auch auf ganz Föhr bekannt. Ob mit Jan auf dem Trekker, als "Seehund" im Robbenzentrum,beim Sonnenbad vor dem Tierhuus oder auf seinen "kleinen Betteltouren" in der Stadt...Scotty zauberte allein durch sein Auftreten bei den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht.
Er wird nicht nur Janine und Jody sehr fehlen.
Wir behalten unseren Scotty in guter Erinnereung und sind sehr traurig!!



Robbenrettung05.07.2011

Gestern in den Abendstunden war es mal wieder soweit und ein Patient durfte zurück in die Freiheit. Immer wieder eines unserer liebsten Tätigkeiten in unserem Job,
findet Janine Bahr, die mit ihren Mitarbeitern eine junge ehemals sehr kranke Silbermöwe wieder auswildern konnte. "Glücklich" startete sie geleich in den Abendhimmel.....



















Robbenrettung19.06.2011

Heuler Versorgung
 
Die ersten Heuler dieser Saison sind auch an Föhrs Stränden angespült worden.
Das Tierhuus und Robbenzentrum Föhr wird oft von Touristen und auch einheimischen Strandspziergängern alamiert.
Einige dieser Tiere wurden im Tierhuus-Insel Föhr erstversorgt und für den Weitertransport stabilisiert.
 
Erst vor 2 Tagen gelang es den Tierhuus und Robbenzentrumsmitarbeitern 2 Heuler, die völlig erschöpft an den Strand kamen, von der Wasserseite aus zu bergen, damit die Tiere nicht wieder wie kurz vorher durch unvorsichtige Strandbesucher ins Meer zurückgetrieben wurden.
 
Heuler sind die mutterlosen Seehundbabies. Leider besteht nach einer Trennung durch verschieden Störungen von Mutter und Kind keine Chance mehr, dass sich die beiden wieder finden.
 
Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Mutter in den ersten 2 Wochen noch nicht einmal auf Nahrungssuche geht und mit ihrem Jungen fast ständig in Körperkontakt steht, so André van Gemmert, Geschäftsführer vom Robbenzentrum Föhr. Häufig ruht sich das Kleine auch auf dem Rücken der Mutter aus, wenn bei Flut die Tiere im Meer schwimmen. Die aufgefundenen Heuler sind alle ausgetrocknet und meist auch stark abgemagert, sodass eine schnelle Erstversorgung zur Stabilisierung der Tiere denen oft das Leben rettet, berichtet  Janine Bahr, Tierärztin im Tierhuus und Leiterin des Robbenzentrums Föhr.
Das Robbenzentrum baut gerade den Quarantänecontainer zur Aufnahme und Erstversorgung speziell von Robben aus.
Ausführlicher Bericht folgt.
Sollten Sie einen Heuler oder auch eine verletzte Robbe am Strand entdecken können Sie uns Tag und Nacht unter 0177/3300077 erreichen.

UPDATE: Lesen Sie dazu den SHZ-Presseartikel vom 25.06. sowie die Erwiderung


Janine Bahr/ Sabrina Akemann nach erfolgreicher OP28.05.2001
„Happy“ End

Ein „Happy End“ im wahrsten Sinnd des Wortes hatte ein Katzen Schicksal diese Woche auf der Insel Föhr.

Nachdem ein Notruf im Tierhuus- Insel Föhr e.V. am Donnerstag dieser Woche einging, machten sich die Tierhuus Mitarbeiter gleich auf, um eine vermutlich schwangere Katze einzusammeln.

Eine besorgte Inselbewohnerin fiel auf, dass die „auffällig runde Katze“ plötzlich vor ihrer Haustür Einlass begehrte und sich heiß hungrig auch auf das draussen deponierte Hundefutter stürzte....die Katze wollte unbedingt ins Haus und suchte die menschliche Nähe. Die besorgte Tierfreundin, die selber Hund und Katze im Haus hat und daher das aufgeregte Tier nicht reinlassen konnte, alamierte in ihrer Not das Tierhuus.
Und sofort rückten die Tierschützer, die gerade rund um die Uhr im Einsatz sind, in Richtung Nieblum aus. Wie sich zeigte, war die Katze schon während der Autofahrt mitten in der Geburt und trotz viel Ruhe und Zeit für die werdende Mutter und Unterstützung der Tierpfleger und Tierarzthelferin des Tierhuuses, kamen zwei Welpen bereits Tod auf die Welt.
Kurz entschlossen entschied Tierärztin Janine Bahr, die genau zu diesem Zeitpnkt gerade mit der Fähre von einem Robbentermin am Festland auf der Insel landete, eine Kaiserschnitt bei der Katze vorzunhemen, damit man wenigstens das noch gut tastbare Katzenbaby lebend retten könnte.
Trotz kritischem Zustand der Mutter und der Narkoseempfindlichkeit der Welpen, konnte nach kurzer Zeit die Kleine „Happy“ lebend entwickelt werden . Nun erholt sich die Katzenmutter Renate von dem Eingriff und ist sehr um ihr Baby bemüht. Doch da die geschwächte Katzenmutti nicht genug Milch hat, wird Happy noch alle 2- 3 Stunden von den Tierhuus Mitarbeitern gefüttert und Mutter und Kind liebvoll umhegt.
Ein Happy End für Mensch und Tier und ein schöner Lohn für viele durchwachte Nächte!


21.05.2011
Platz als Jahrespraktikan/in
in der Tierpflege zu vergeben.
Außerdem werden ständig ehrenamtliche Helfer gesucht



Jungvogelhilfe14.05.2011
Die Jungtiersaison hat begonnen!


Die ersten Jungtiere sind im Tierhuus angekommen. Und täglich erreichen uns meherere Notrufe, die aus dem Nest gefallene Wildvögel, verunglückte Jungtiere usw. betreffen, so Janine Bahr. Doch erst wenn wir ganz sicher sind, dass das Tier die Eltern verloren hat oder in Not ist und nicht alleine klar kommt, sammeln wir die Kleinen auch ein. Diese sind dann meistens schon etwas ausgetrocknet(dehydriert) und sehr hungrig. Nach einem kleinen Eingangscheck wird das Tier bestimmt gegebennenfalls tiermedizinisch behandelt und dann bis zur Wiederauswilderung versorgt. Eine "rund um die Uhr" Aufgabe für die Tierhuus Mitarbeiter! Wer also Lust hat uns dabei zu unterstützen, sollte sich einfach im Tierhuus melden. Die Hilfmöglichkeiten sind viellfältig. Ob Fahrdienst, um die in Notgeratenen Tiere einzusammeln oder bis spät abends nach einer Einarbeitung kleine Schnäbel und Mäulchen zu "stopfen", jede Hilfe ist willkommen!

Waschen und Föhnen28.03.2011
Zwei verölte Enten im Tierhuus! Gewaschen und wieder freilgelassen!!

Die beiden Stockenten wurden am Wochenende verölt im Tierhuus abgegeben. Es war nicht genau geklärt, woher das Öl stammt, doch inzwischen wurde in einem Marschgraben - wie im Inselboten berichtet- ca. 100 Lieter Diesel gefunden. Möglicherweise hat das Entenpäarchen in diesem Gewässer gebadet oder auch nur versucht dort zu landen.

Nach einigen Tagen Ruhe und Erholung von diesem Schock, wurden Erpel und Ente Mitte der Woche gewaschen und saßen abends nach dem Trocknen schon wieder gemütlich in einer Box im Tierhuus beisammen.




... und weg sind sie!Die Tiere konnten inzwischen wieder am Lerchenhof, wo sie ursprünglich mal aufgezogen wurden und wo sie sich trotz Verölung noch hingeflüchtet hatten, wieder raus gelassen werden und sind gleich nach verlassen der Transportbox und kurzem Orientieren "Richtung Sonne" zusammen ersteinmal losgeflogen.)...
Immer wieder ein toller Moment und die beste Belohnung für unsere Mühen!!!











Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertTierischer Unterricht ganz praktisch!!

Grundschüler im Tierhuus!


Nachdem die Schüler der Bienen- und Grashüpferklasse der Rüm Hart- Schule die Themen Hund und Katze theoretisch besprochen hatten, durften sie dann endlich ganz praktisch selber ihr Wisssen „erleben“.
Gemeinsam mit ihrer Lehrerinen Frau Nilius und Frau Weiße und einigen Eltern ging es ins Tierhuus- Insel Föhr.

Dort warteten dann auch schon Vierbeiner Jody, Scotty und Sam auf die aufgeregte Kinderschar, die so viele leckere Hundhappen mitbrachten.
Und aufgrund dieses paradisischen Leckerli- Angebotes liess Klein Scotty sich nur zu gerne von den interessierten Schülern untersuchen und mal das Herz abhören lassen.

Aber auch Jody und Sam bekamen gar nicht genug von den Hundleckereien und die Kinder nicht genug vom Füttern.
Nachdem die Kinder ihr bisher erlerntes Wissen über Hund und Katze nur zu gerne preisgaben und viele Beispiele aus ihren Tiererlebnissen ausplauderten, erklärte Janine Bahr noch die Erstversorgung der aufgenommene Tiere im Tierhuus und anschliessend durften dann alle die Station und auch die Tierhuus Ranch besichtigen und noch bei der Lämmerfütterung dabei sein und „Mini“Schwein Bodo Schnitzel mit seiner Freundin Viktualia füttern und streicheln.

Als Janine Bahr und alle Tierhuus Mitarbeiter die Schüler, Lehrer und Eltern verabschiedeten, war für viele kleine Tierexperten klar. Sie würden auch mal in ihrere Freizeit zum Streicheln und Füttern helfen im Tierhuus vorbeischauen.
Und auch für die Tierhuus Tiere besonders auf der Ranch war der Besuch aus der Schule eine aufregende und willkommene Begegnung!


Einladung zur Informationsveranstaltung
"Rehabilitation verölter Vögel
am Samstag, den 9. April 2011, 12 bis 17 Uhr
und am Sonntag, den 10. April 2011, 10 bis 13 Uhr
weitere Informationen in unserem Flyer zum Download



Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertWeihnachten 2010
Unser Jahresrückblick 2010 als Flyer zum Download

Veranstaltung

Weihnachtliche Stimmung rund ums Tierhuus....
am Samstag 11.12.ab 15 Uhr und Sonntag 12.12. ab 11 Uhr
 
Flohmarkt, Kaffe, Kuche, Glühwein.....und Tierschutzinfos und die Station anschauen....alles für den guten Zweck  für unsrere Tiere und die unsrere Tierschutzarbeit .
Und bei guten Wetter gegen Einbruch der Dunkelheit Feuerjonglage.....




20.10.2010

Möwe Jonathen wird wieder ausgewildertAuswilderung Möwe "Jonathan"
Nun war es endlich soweit! Nach einigen Wochen Pflege, konnte eine Silbermöwe, die vor völlig entkräftet ins Tierhuus eingeliefert wurde, ausgewildert werden. Nachdem der Zustand zunächste kritisch war, hat sich das Tier mit Hilfe einiger tiermedizinischer Unterstütztung und viel Ruhe wieder erholt,
Die Tiere sind häufig stark verwurmt in diesem Zustand, so gab es Antiparasitike und ausreichend Fisch. Gesund und gut gestärkt ging es dann Richtung Deich. Dort entliessen Janine Bahr und das fast komplette Tierhuus Team das Tier in die Freiheit. Eine Auswilderung ist immer der Höhepunkt und die Belohnung für allen Einsatz und Pflege!!!
 
Die Möwe "Jonathan" hob dann auch ab in die Abendsonne übers Meer!! 




17.09.2010

2 Unserer geretteten und adoptierten Seehunde durften zurück in die Nordsee!
Micheal-Scotty-oben in der Tierambulance zusammen mit seine Namenspaten(Micheal und Scotty) und Sjaak-vormals Nanny, die als Namenspatin leider nicht persönlich dabei sein konnte!
 
Wie immer war es auch dieses Mal ein gänsehaut Gefühl, als die Tiere Richtung Meer robbten.
Die starken Wellen an diesem Tag waren erst mal für alle 3 Tiere, die ja mit einigen Tagen als Heuler in die Station kamen, recht ungewohnt. Doch schon nach einiger Zeit fanden sie es spannend und verabschiedetetn sich vom Strand Richtung Sandbank, wo ihre Artgenossen liegen.




03.09.2010

Die erste Auswilderung dieser Saison mit einem unserer adoptierten Seehunde:
Stefanie durfte wieder in die Nordsee, dahin zurück wo sie herkam.
Nachdem sie als Seehundbaby ihre Mutter verloren hatte, war sie mit 3-4 Tagen und ca. 11kg alleine nicht überlebensfähig und wurde in der Seehundstation in Pieterburen nun auf über 38kg für das Leben in der Freiheit wieder fit gemacht.
Das "Tierhuus-Insel Föhr" hat zusammen mit dem "Robbenzentrum Föhr" dieses und 3 weitere Tiere symbolisch adoptiert und die Entwicklung der Tiere in der Station mit verfolgt.
Nun war der ehemalige Heuler Stefanie bereit zur Auswilderung.
"Das ist immer wieder eine bewegender Moment": so Janine Bahr vom Tierhuus und Robbenzentrum und auch als Tierärztin in Pieterburen tätig.
Diesesmal dabei auch Mitarbeiter vom Tierhuus und Robbenzentrum und sie durften "die kleine" Stefanie persönlich aus der Kiste ins Meer entlassen und werden diesen Tag so schnell nicht mehr vergessen!
Gleich nach der Auswilderung und dem Besuch der anderen adoptierten Tiere in der Station ging es für alle Föhrer noch über Nacht zurück zur Insel, da auf einer Sandbank zwischen Föhr und Amrum ein Seehund mit Nylonschnur um den Hals gemeldet war und gleich eine Rettungsaktion mit Hilfe der Experten aus Holland für den Montag geplant wurde.


08.07.2010

Kindertag im RobbenzentrumKinder Tag im Robbenzentrum
 
Unser erster Kindertag im Robbenznetrum unter dem Motto "Robben erleben", war ein voller Erfolg.
Schon Tage vorher lief das Telefon heiss, da unzälige Eltern ihre Kinder zu dieser Verabstaltung in unserem Robbenzentrum anmelden wollten.
Dementsprechend viele interessierte und aufgeregte Kinder und ihre Eltern kamen dann auch, um alles rund um die Robbe zu erfahren, einen Quiz anhand unserer Austellung zu lösen und noch viele Bilder und Filme zu schauen.
Die kleinen Tierschützer waren mit Eifer bei der Sache und durften ausserdem noch Postkarten bemalen oder in unserer Kinderecke puzzeln, zeichnen oder Bücher anschauen.

Weitere BIlder finden Sie auf www.robbenzentrum-foehr.de
 
Für die Veranstaltung nächste Woche sind schon die ersten Kinder wieder angemeldet .
All unsere Veranstaltungen im Juli und August finden auch im Rahmen der "Föhrer Kinder Uni statt" ein besonderes Veranstaltungssiegel.



23.06.2010

Zum Zweiten Mal in diesem Monat ist es passiert!
Passanten finden kleine Kätzechen auf Föhr ausgesetzt in einem zugklebten Pappkarton.
Zuletzt vorgekommen vor ein paar Tagen früh morgens auf dem Edekaparkplatz.
 
3 kleine ca. 10 Wochen alte Kätzchen saßen in ihrem Erbrochenen in einem Pappkaron mitten auf dem Parkplatz....
Nur der Aufmerksamkeit einer Touristin ist es zu verdanken, dass nicht noch ein Fahrzeug über die Box gefahren ist.
 
Es ist wirklich erschreckend, wie die Menschen mit Lebewesen umgehen!
Wir haben die Kleinen sofort im Tierhuus untersucht. Die Kleinen hatten entzündete Augen und Ohren und der kleine Kater war im Gegensatz zu seinen 2 Schestern sehr abgemagert.
Nun entwickeln die Kleinen sich prächtig und suchen dringend ein neues zu Hause.
Anfang Juni fand eine Insulanerin einen ähnlichen Karton mit einem kleinen ca 14 Wochenalten Katzenmädchen an der Oevnumer Bushaltestelle.
Nochmal ein Aufruf sich bei Tiernotfällen an das Tierhuus zu wenden,anstatt den Tieren solch einem Schicksal zu überlassen!!
Janine Bahr